UNSER KONZEPT

Immer wieder werden wir gefragt wie nachhaltig unsere Aktion ist, ob das alles Hand-und-Fuß hat.

 

Deswegen möchten wir Ihnen hier einen Einblick geben:

  • Wir haben ein Netzwerk aus verschiedenen Partnern hier in Deutschland, in Polen und in der Ukraine geknüpft, täglich arbeiten wir daran dieses Netzwerk auszubauen

  • Bevor ein Bus der BusBrücke startet, klären wir genau ab, was vor Ort benötigt wird. Wir arbeiten mit dem humanitären Hilfszentrum der Caritas Polen zusammen. Unsere Hilfsgüter werden direkt in Polen an der Grenze oder in der Ukraine von der Caritas verteilt.

  • Alle Spenden, die uns gebracht werden, werden geprüft, sortiert und transportfähig gemacht, die Pakete werden englisch/kyrillisch beschriftet.

  • Wir geben keine unnützen Dinge mit und achten auf den Zustand der Spenden.

  • Neben den Spenden von Privatpersonen sprechen wir gezielt Firmen an, um benötige Güter als Spende                zu erhalten (speziell Getränke, Nahrungsmittel, Hygieneartikel)

  • Vor Beginn einer Tour stellen wir sicher, wo die Menschen unterkommen können und haben Unterkünfte vorbereitet. Dafür stehen wir im Kontakt mit Gemeinden und Organisationen, die Wohnraum zur Verfügung stellen.

  • Die Besetzung eines Busses der Busbrücke besteht immer aus zwei Busfahrern, einem/r Dolmetscher/in und einem/r Betreuer/in. Eine Fahrt von Start bis Wiederankunft dauert ca. 24h.

  • Jeder Geflüchtete, der in einen Bus der BusBrücke steigt, registriert sich mit einen Formular, welches digital mit dem Handy oder händisch ausgefüllt werden kann, und gibt sein Reiseziel an.

  • Viele Flüchtende haben meist ein festes Reiseziel. Sie haben Familienangehörige, die sie bereits erwarten.
    Dafür fährt jeder Bus bei Bedarf auch einen deutschen Bahnhof an.

  • Während der Fahrt bekommen die zugestiegenen Menschen etwas Warmes zu Essen und Getränke.
    Da es sich meistens um Frauen und Kinder handelt, werden unterschiedliche Hygiene-Artikel bereitgehalten, sowie Windeln

  • In jedem Bus der BusBrücke gibt es WLAN zur freien Verfügung. So können die Geflüchteten Kontakt zu Ihren Angehörigen halten und Ihnen Bescheid geben, dass sie unterwegs sind.

  • In Deutschland angekommen, haben die Geflüchteten die Wahl, mit einem Zug weiter zu reisen oder in eine vorbereitete Unterkunft in der Region zu gehen.